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Donnerstag, 14. Oktober 2010

Zweiter Tag Musselschrupping Tour 2010

Der Zweite Tag bricht an. Alles ganz easy, keiner wartet, keiner drängelt, keiner quängelt.
Draußen liegt die Landschaft des Breisgaus im tiefen Nebel. Egal, erstmal vernünftig Frühstücken.


10´46Uhr zeigt der Chronograph. Gentlemen start your engine. Mittwoch 13.10.2010.
Draußen ist es im noch nebelig aber wir hatten uns die Tiefgarage gegönnt sodas das Auto trocken ist.
Mit dem noch schnell kontrollierten und korrektem Oelstand ging es flott in den Schwarzwald.


Nach einer Stunden Fahrt duch das Glottertal an der Schwarzwaldklinik vorbei, über Felder, Wälder und Wiesen schlängelt sich die Straße Richtung St. Peter u. St. Märgen mittlerweile im herrlichen Sonnenschein. Ein Traum in Scheiben, sage ich Euch.


In St. Märgen geht es wieder an die Tanke. Bei einem netten Gespräch mit einem älteren Herrn, läuft der Tank wieder voll und es zeigt sich das der flotte Landstraßenritt, durch die Berge, auch nur einen Durchschnittsverbrauch von 7,5 Liter erzielt.


Weiter kommen wir am Titisee vorbei, dort reicht es nur für ein Foto während der Fahrt. Dabei ist mir aber bewußt geworden wie die Namensgebung des See zustande kam. Ein See umrahmt von Affentitiengeilen Straßen. Eigentlich müßte er Affentitensee heißen.



Eine Tour, auf der man eine Menge zusehen bekommt. Vieles nicht alltägliche ist dabei.
In Radolfzell treffen wir dann auf den See und einen Ortsteil den der Herr Moos mit seinem Variant vieleicht auch mal als Ziel einer Tour unter die Räder nimmt. Schönen Gruß Michael.



Leider hat nicht alles 100% gepasst. Meine Versprochene Ankunftzeit habe ich leider um 11Sekunden verpasst, dafür aber den genauen Kilometerstand getroffen. Spaß



Schnell noch rückwärt eingeparkt und das neue Heim bezogen ,die Villa Barleben in Konstanz am Bodensee.
Alles noch heile am Auto und der Fahrer ist auch wieder voll auf seine Kosten gekommen.
Morgen gibt es eine kleine Spritztour am See entlang. Bis denne, Ralli








Start der Musselschrupping Tour 2010

Heute Morgen ging es auf Tour,
bin ja eh schon nicht wenig mit dem Auto gefahren, aber Heute wird der Schlüssel rumgedreht zur Musselschrupping Tour 2010.
Die Tour, das Auto, die Restaurierung. Alles hat einen Sinn. Der Wunsch nicht nur ein Auto zubauen, sondern es auch zubewegen. Bewegt haben wir uns schon mächtig und somanches Treffen angesteuert.
Aber die große, die lange Fahrt stand noch auf der Liste die es abzuhacken gilt.

Dienstag 12.10.2010, 7`45Uhr Abfahrt
Ein Tag, eine Woche weg und eigentlich supi Herbstwetter angesagt. Die kleine Tasche in den Kofferraum und los. Hätte mir das einer vor 4 Jahren erzählt, das ich mit solch einem Auto zum Bodensee fahren darf! Nee.
Da treibt es mir die Tränen ins Auge. Ich habe sowas von Bock, unglaublich.
Es geht Richtung Süden, also ab auf die A52 und weiter auf der A3 über Köln nach Frankfurt. Gleich hinter der Main Metropole liegt Darmstadt, wo Martin seine Brötchen verdient. Mein erstes Etappenziel mit Fototermin bei lecker Kaffee.
Kaum auf auf der A52 schalte ich das Radio Emden von Blaupunkt ein. Ich höre nur noch 16 Km Stau vor Leverkusen. Kombiniere?und überlege was zutun ist. Kein Navi an Bord. Kein Bock auf Stau zu Beginn der Fahrt. Also wähle wir einen anderen Weg, links Rheinisch über Neuss nach Köln auf der A57. Alles richtig gemacht, freie Fahrt im Berufsverkehr und die Sonne bricht durch die Nebelwand. Wie geil ist das denn!


Das Auto läuft wie am Schnürchen. Auch der neue Schalldämpfer brummt schön vor sich hin.
Nur mir ist nicht wirklich warm ums Herz, ohne Heizung und 3° Aussentemperatur. Der erste Halt wird nötig und es wird eine Regenhose über dei Jeans gezogen, fertig. Weiter gehts!
Bei 260Km: Erste Pickelpause auf meinem Lieblingsrastplatz namens Medenbach. Er liegt kurz vor Frankfurt. Herrliches Sonnenwetter und die Regenhose kann wieder runter.
Bei 285Km: Darmstadt- Eberstadt erstes Etappenziel erreicht, nur noch die Straße finden, sie liegt nicht weit entfernt von der Ausfahrt der A5.


Ein großes Hallo und die Auto gleich mal mit einander kuscheln lassen. Martin hat seinen 69ziger Stufenheck auf dem morgendlichen Weg zur Arbeit mitgenommen. Bei dem Traumwetter, nicht das verkehrteste. Also den Fotoapparat scharfgestellt und bitte lächeln.





Spieglein Spieglein an der Wand: Sag mir, wer ist der schönste im Land?..............
Später nach nettem quatschen einem Kaffee und ner Apfelschorle wieder rauf auf die Bahn, weiter die A5 runter.
 Bei Km 375: Alsbach-West mal eine Zapfsäule angesteuert. Der Tank ist zwar lange noch nicht leer, aber wer weiß was die Verkehrslage noch alles auf Lager hat. Ergebnis: es passten nur 28,41 Liter rein, das heißt
7,57 Liter auf 100Km. Kein schlechter Verbrauch für einen 1776er mit 40er Weber und großen 32mm Venturis. Einmal fett grinsen und weiter gehts zügig Richtung Bühl dem Stefan mal den neuen Auspuff zeigen. Nur bei Baden-Baden steht auf einmal alles auf der drei Spurigen Autobahn. Zu schön das Wetter sich hinten anzustellen, es geht weiter auf dem Standstreifen an der LKW-wand vorbei an einem 7Km langen Stau.


In Bühl angekommen steht der Motor kaum, da liegt der Stefan schon unter dem Auto um alles genau zubegutachten. Wir hatten uns zuletzt in Hannover gesehen, da war auch nicht viel Zeit die vielen Fragen aufzuarbeiten. Auch jetzt drängte die Zeit, die mir der Stau gestohlen hat. Man hätte gerne noch weiter Fachsimpeln können aber ich wollte noch weiter nach Teningen zum Daniel.
Jetzt aber nicht wieder gleich auf die A5 sonder auf der Bundesstraße B3 weiter Richtung Süden. Landstraßen machen sowieso mehr Spaß und die A5 ist in diesem Bereich mit etlichen Baustellen gespickt die einen nur noch mehr aufhalten.
Bei Km 516 steht der schwarze Typ3 auf Daniels Firmen Gelände, 16`45Uhr. Wir haben uns noch nie gesehen, aber schon immer gut verstanden. Genau so herzlich war der Empfang und nur ein paar Sekunden später umschlungen meine Finger eine Kaffeetasse. Noch schneller standen wir dann vor seinem Projekt das noch mit viel Arbeit aufwartet. Es ist aber auch schon eine Menge geschaft, den das kpl. Chassis steht schon auf den Räder wie nagel neu.
Der Maschinenpark seiner Firma beeindruckte auch sehr. Zack und es war kurz vor 18Uhr. Daniel mußte los auf Elternabend und ich mir noch eine Unterkunft für die Nacht die suchen.
Die Sonne verschwand dann auch hinter den Vogesen und der Breisgau tauchte wieder im Nebel ab.








Nach einem Schnitzel mit Peffersoße Pommes und Salat ging es in die Garage und ein wunderschöner Trip quer durch Deutschland ging erfolgreich zuende. Bei 649Km auf der Uhr
Morgen geht es weiter durch den Schwarzwald rüber zum Bodensee.
 Gruß Ralli