Viele fahren nur in ihrer Freizeit.
Aber warum nicht mal mit dem Hobel zur Arbeit?
Es gibt viele Gründe, es nicht zu tun – doch diese Woche waren sie mir alle egal.
Auf der Landstraße macht das Fahren einfach mehr Spaß
Aber warum nicht mal mit dem Hobel zur Arbeit?
Es gibt viele Gründe, es nicht zu tun – doch diese Woche waren sie mir alle egal.
Natürlich nicht einfach so. Der Dealer tut sich schwer – ist er doch selbst sein bester Kunde.
Aber wenn die Vitrine daheim überquillt, darf der heiße Scheiß auch mal den Besitzer wechseln.
Im besten Fall haben zwei Verrückte ein verschwitztes Lächeln im Gesicht:
Der eine plant schon, was er sich von den Flocken fürs nächste Projekt gönnt.
Der andere ist überzeugt, ein Schnäppchen gemacht zu haben – das fehlende Puzzlestück wird direkt in die heimische Garage überführt.
Wie auch immer:
Let’s have a deal – and make your Beetle great again.
Gesagt, getan – und schon reisten die Vergaser im gelben Paketauto an.
Einen Tag später sitzen die stinkenden Teile bereits in der Badewanne und genießen ihr Wohlfühlprogramm.
Rückholfedern waren verbogen und falsch eingehängt – das fiel sofort ins Auge und wurde umgehend behoben.
Die CO-Schrauben waren unterschiedlich weit eingeschraubt – jetzt stehen sie alle auf zwei Umdrehungen.
Düsenbestückung im Werkszustand:
Hauptdüse: 115
Leerlaufdüse: 50
Luftkorrekturdüse: 200
Pumpendüse: 50
Mischrohr: F11
Venturi: 28 mm
Für einen 2-Liter-GB-Typ-4-Motor ist diese Bestückung eher ungeeignet. Größere Hauptdüsen sind auf jeden Fall notwendig...
Empfohlene Bestückung:
Hauptdüse: 145–150
Leerlaufdüse: 55
Luftkorrekturdüse: 220–225
Pumpendüse: 50
Mischrohr: F11
Venturi: 28 mm
Merkt überhaupt jemand, dass diese Griffmulde nicht zum Baujahr des Typ 3 passt?
Welche Mulde wäre denn korrekt? Und der Türgriff – der stimmt doch auch nicht, oder?
Das gibt sicher Abzüge in der B-Note, aber das juckt uns nicht wirklich. Denn mal wieder wurde bei dieser Arbeit komplett auf gängige Konventionen gepfiffen.
Zeigt sich an der Fahrertür das gleiche Bild, oder gibt es eine andere Form der Griffmulde zu bestaunen?
Gerade waren die hinteren Kotflügel nicht an der Karosserie montiert – ideal für Arbeiten nutzt, die sonst durch beengte Platzverhältnisse erschwert werden. In diesem Fall: Polierarbeiten an der Karosserie. Ohne die Kotflügel im Weg kommt der Exzenterschleifer problemlos an die betreffenden Stellen heran, ohne dass man ständig den Schleifwinkel anpassen oder riskieren muss, angrenzende Bauteile zu beschädigen.
Natürlich muss man für so eine Aktion auch die nötige Motivation und Geduld mitbringen. Stundenlanges Schleifen und Polieren ist nichts, was man mal eben zwischendurch erledigt – das verlangt Konzentration, Fingerspitzengefühl und vor allem Ausdauer. Aber gut, wer sich mit solchen Projekten beschäftigt, ist in der Regel leidensfähig genug, um sich dieser Aufgabe mit Hingabe zu widmen.
Also ran ans Werk: Der Kompressor wurde angeworfen, um den pneumatischen Exzenterschleifer mit Druckluft zu versorgen. Parallel dazu kam der klassische 220-Volt-Exzenterschleifer ebenfalls zum Einsatz – Schukostecker in die Dose und los geht’s.
Nach mehreren Stunden intensiver Arbeit ist das Ergebnis sichtbar – die von sogenannter „Orangenhaut“ geprägte Oberfläche der Heckklappe zeigt sich nun deutlich geglättet. Der Glanzgrad hat sich spürbar verbessert, die Oberfläche wirkt gleichmäßiger, reflektiert das Licht sauberer und vermittelt ein insgesamt hochwertigeres Erscheinungsbild.
Fazit: Die Gelegenheit war günstig – und wurde voll ausgekostet. Wieder ein kleiner, aber wichtiger Arbeits-Schritt kann von der Liste gestrichen werden.
Zunächst nur provisorisch montiert, um den Motor überhaupt wieder zum kultivierten Laufen zu bringen, entpuppte sich der Nachbau überraschend als hervorragender Mitstreiter.
Die Vorurteile, die dem Vergaser aus Fernost anhaften, haben sich im wahrsten Sinne des Wortes im Benzin-Luft-Gemisch aufgelöst.
Wer ebenfalls über eine Umrüstung nachdenkt, sollte vor der Suche unbedingt wissen, welchen Durchmesser die Durchgangsbohrung seines Vergasers hat!
Denn es gibt 40-IDF-Modelle mit 40,8 mm und mit 41,8 mm Durchgangsbohrung.
Für die nach der Umrüstung anstehenden Fahrten zur Ermittlung des Lambdawerts wird der Abgaskrümmer mit einer Gewindemuffe versehen.