Ohne geht's nicht, aber gibt es Alternativen zur Jeanshose?
War der VW Typ 3 eine Alternative zum VW Käfer, wie sieht es rote Rückleuchten?
Ohne geht's nicht, aber gibt es Alternativen zur Jeanshose?
War der VW Typ 3 eine Alternative zum VW Käfer, wie sieht es rote Rückleuchten?
Die Räder an der Hinterachse brauchen mehr Luft nach oben – die Karosserie sitzt zu tief! Die Fahrzeughöhe hinten muss verändert werden.
Also alles wieder auseinanderbauen … puh!
Bremsleitungen, Handbremsseile, Schräglenker, Kotflügel und selbst die unteren Zierleisten müssen gelöst werden. Also nichts, was mal eben erledigt ist, wenn man nicht alles verkratzen oder demolieren möchte.
Hilft ja nichts, was muss, das muss. Angepeilt sind 24 mm mehr Höhe an der Hinterachse!
Ein schöner Nebeneffekt der Aktion ist, dass die Federrate wieder etwas straffer wird. Ich bin natürlich gespannt, wie der Wagen nachher dasteht. Wird das gut aussehen???
Das Hobby bleibt spannend!
Der Ölkühler hat einen elektro Lüfter bekommen und ist jetzt einbaufertig!
Ich bin gespannt wie das funktionieren wird, im Zusammenspiel mit der Steuerung über die EMU.
13 Reihen Ölkühler / 100 mm hoch und 330 mm breit und 50 mm tief.
Plus 1 Liter Aluminium Zusatzölsumpf.
Öldrucksensor am Ölkühler und ein Öltemperatursensor im Ölsumpf eingeschraubt.
Das Ganze natürlich viermal, an jeder einzelnen Drosselklappe.
Die Abnahme erfolgt bewusst drosselklappenseitig im Saugrohr, also dort, wo das eigentliche MAP-Signal entsteht. Der MAP-Sensor misst den absoluten Druck im Saugrohr und liefert daraus ein Lastsignal für die ECU.
Bei Einzeldrosselklappen ist das Signal allerdings alles andere als „ruhig“:
Jeder Zylinder erzeugt durch seine Ansaugtakte starke Druckpulsationen, die sich als zackiges, instabiles Signal bemerkbar machen. Ohne Maßnahmen würde der MAP-Wert ständig springen und wäre für eine saubere Lastbestimmung nur eingeschränkt brauchbar.
Genau hier kommt die Idee mit den vier Abgriffen ins Spiel:
Alle Drosselklappen liefern ihren Anteil, und über die Verbindung entsteht ein gemitteltes Signal. In Kombination mit kleinem Schlauchdurchmesser bzw. zusätzlichem Volumen (Verteiler) wird der Unterdruck beruhigt und geglättet.
Das Ergebnis ist ein deutlich stabileres MAP-Signal, das die ECU sauber verarbeiten kann – besonders im Teillastbereich, wo der Unterdruck maßgeblich zur Berechnung von Luftmasse, Einspritzmenge und Zündzeitpunkt herangezogen wird.
Das Ganze natürlich viermal umgesetzt – an jeder einzelnen Drosselklappe, damit kein Zylinder „unterrepräsentiert“ ist und das Signal möglichst realitätsnah bleibt. Ein Verteiler beziehungsweise ein kleines Beruhigungsvolumen für das MAP-Signal ist bereits im Zulauf, ebenso steht noch die Wahl eines vernünftigen Unterdruckschlauchs an.
Auf den Gabentischen in Hannover war leider nichts Passendes zu finden.
Gerade bei ITB-Setups ist der Schlauch nicht ganz nebensächlich:
3 mm Innendurchmesser ist grundsätzlich richtig, da der kleinere Querschnitt bereits eine gewisse Dämpfung der Druckpulsationen bewirkt. In Kombination mit dem Verteiler ergibt sich daraus ein geglättetes MAP-Signal, das die ECU sauber verarbeiten kann.
Materialseitig bietet sich Silikon-Unterdruckschlauch an – temperaturfest, flexibel und ausreichend formstabil für diesen Einsatzzweck. Typische Vertreter liegen bei etwa −40 °C bis 220 °C und sind damit im Motorraum absolut unkritisch . Wichtig ist eher die Verlegung:
keine unnötigen Längen, keine engen Radien und möglichst gleiche Schlauchlängen von jeder Drosselklappe zum Verteiler, damit das Signal gleichmäßig gemittelt wird.
Das Setup läuft damit auf ein klassisches Schema hinaus:
Vier Einzelabgriffe → gemeinsamer Verteiler/Volumen → MAP-Sensor.
Genau so bekommt man aus einem eigentlich „zappeligen“ ITB-Signal ein brauchbares, ruhiges Lastsignal.
So bekommt das Steuergerät nicht nur von einen Sensor, ein Signal sondern kann aus Drosselklappen-Stellung + Unterdruck + Drehzahl ein nutzbares Lastsignal berechnen.
Typisch für gut laufende ITB-Setups:
Vielleicht habe ich dem einen oder anderen Nutzer eines 123 Ignition mit Unterdruckanschluss, gedanklich auf die Sprünge geholfen? Auch hier braucht man einen stabilen Unterdruck.
Diesen VW Typ 3 könnte ich mir den ganzen Tag angucken und wieder nach Hause fahren, herrlich.
Diese bestellten, M5 Einschraub- Nippel mit 3 mm Innendurchmesser, lagen im Briefkasten.
Damit werde ich nachträglich die Drosselklappen Elemente bestücken, um einen vernünftigen Unterdruck für den MAP Sensor und den Benzindruck-Regler zu erzeugen.
Desweiteren muss Unterdruck-Schlauch 3 mm Innendurchmesser geordert werden.
Mein persönliches Highlight vom MKT sind diese NOS Halteringe 311 941 111 A
Ein herzliches Dankeschön nach Hamburg
Dieses Jahr blieb kaum Zeit für den schwarzen Stufenheck-Typ 3, doch auf den letzten Drücker kam mir die Idee, zwei andere Vordersitze einzubauen, um sie auf dem Weg zu testen. Das neue Gestühl hat den Test mit Bravour bestanden – ich habe noch nie besser in meinem großen VW gesessen.
Dafür hatte ich dieses Mal überhaupt keine Lust auf eine Wäsche. Der Platz beim Maikäfertreffen ist ohnehin eine Schotterfläche mit verdorrtem Rasenanteil, und die schönen VWs sind ruckzuck in Staub gehüllt.
Ja, man könnte es in Hannover etwas netter gestalten, aber es ist und bleibt ein Eintagestreffen. Für viele sogar nur ein halber Tag – der Rest geht für Schlangestehen sowie An- und Abreise drauf. Umso erstaunlicher ist es, dass sich trotzdem so viele auf den Weg machen.
17 Jahre sind seit der Restauration vergangen und knapp 80.000 km abgespult.
Das zweite Leben kommt ins Alter – genauso wie die Fahrer…
Tassen und Aufkleber sind nicht mehr wichtig; andere Dinge stehen heute im Vordergrund.
Viele bekannte Gesichter gesehen und mit einigen ein paar Sätze gewechselt. Dabei bleibt es meistens: Einige sind zu beschäftigt, andere so gefragt, dass man sie kaum zu fassen bekommt.
Plattfüße, Sonnenbrand, Durst und Hunger – am späten Nachmittag sitzen wir im Biergarten und lassen das größte VW-Treffen Revue passieren. Atemlos ist die Veranstaltung mit uns zum Ende gekommen.
Ein IAT Sensor darf natürlich nicht fehlen! Ein IAT ist ein Ansauglufttemperatursensor (Intake Air Temperature Sensor).
Der Sensor misst die Temperatur der Luft, die in den Motor angesaugt wird. Diese Information geht an das Motorsteuergerät (ECU).
Die Lufttemperatur beeinflusst die Dichte der Luft:
Das Steuergerät nutzt diese Werte, um:
Typische Einbauorte:
Ärgerlich,
dass die Nieten an der Kennedy-Druckplatte so dick auftragen!!! Ein Drehen des Motors von Hand war nicht möglich, er blockierte einfach mit einem harten Anschlag. Was kann das bloß sein??? Ich habe an alles gedacht und ich sah mich schon, den Motor wieder zu zerpflücken ...
Jetzt habe ich den Grund gefunden: die dicken, fetten Vernietungen an der Druckplatte. Die Schrauben für die Befestigung liegen in einer Vertiefung — und das nicht ohne Grund. Da konnte ich nur den Kopf schütteln...
Ich habe den Motor vor dem Einbau extra 20 Minuten probelaufen lassen, um nicht einen Motor einzubauen, der nicht funktioniert, und um nicht alles wieder mühselig ausbauen zu müssen ... Der Plan war gut, aber der Fehlerteufel hat zugeschlagen!
Sascha brauchte Hilfe und bat mich, nach der Schaltstange an seiner 69er Stufe zu sehen! Der Sonntag bot sich an, den Blick auf den Typ 3 mit einer kleinen Ausfahrt zu verbinden (bei top Wetter). Den GTP brauche ich für solche Art von Spaß nicht lange bitten — tanken und ab geht die Post. Zwei Tassen Kaffee und eine Menge Benzingespräch später war klar: Ohne eine neu zu bestellende Schaltstangenführung geht es nicht weiter, um die Gänge präzise ins neu revidierte Getriebe einzulegen.
Der Heimweg machte einen leichten Abstecher zu JP Performance und Big Boost Burger, um etwas für mein leibliches Wohl zu tun. Leider war die Schlange an der Burgerplatte länger als gedacht.
Ein paar Fotos waren schnell im Kasten und es ging hungrig zurück nach Essen, wo ein leckerer Streuselkuchen auf mich wartete …
Happy Sunday
Will man den Durchblick behalten, braucht es Informationen/Rückmeldungen aus dem Maschinenraum. Hier eine Variante, um sich mit der Öltemperatur verrückt zu machen.
Es gibt aber bei Weitem mehr Daten aus dem Heck, sie laufen in der EMU auf. Deswegen wird es wohl keine reine analoge Öltemperaturanzeige bleiben, es wird ein 52-mm-CAN-Bus-Anzeige-Display werden.
Ich glaube, wenn das Wetter etwas freundlicher wird, geht es am Kabelbaum weiter! Mir fehlt gerade die Lust, mit kalten Fingern die Kabel zu verlegen. Die EMU ist schon mit allen Sensoren am Motor verbunden. Das Licht und die Blinker rundum sind auch verkabelt. Die Lenksäule und die Scheibenwischer sind noch nicht im Game.
Die Benzinpumpe im Catch-Tank ist mit Strom versorgt. Alle Armaturenbrettschalter / Lenksäule brauchen noch ihre Anschlüsse. In den vorderen Fußraum möchte ich noch einen Sicherungskasten setzen.
Eigentlich eine überschaubare Arbeit, wenn nicht dieser Sicherungskasten wäre. Da bin ich mir nicht sicher, wie er wirklich aussehen soll. Eine zündende Idee muss von Himmel fallen...